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2019

LOST IN SPACE DELUXE – Niclas Anatol

Text – Niclas Anatol

Die Intensität und Dichte von Strukturen aus Mikro und Makrokosmos verdichten sich zu einem Ganzen. Das Triptychon die „große“ Bau-Stelle zeigt die mehr als 15 jährige Beschäftigung mit dem Thema Stadt, Urbanität und Raum. Der Reichtum an Strukturen und Ebenen sucht hier seinesgleichen und ist als eigenständiger Zyklus zu betrachten. Ausgehend von urbanen Szenarien, die scheinbar ausgehebelt werden und sich frei im Bild-Raum bewegen beginnen verdichten sich eigene wie gesellschaftliche Erfahrungen und Prozesse in den drei Großformaten zu Einem. Die Strukturen, Überlagerungen und Verschiebungen sind mit einer schemenhaften Konstruktionsrasterung unterlegt, die nicht stringent im Hintergrund verweilt sondern an bewusst gewählten Stellen über die Ebenen hinweg in den Vordergrund drängt.

 

 

Körperübung ist eine Serie, die aus konzentrierter Energie, Farbe und Geschwindigkeit heraus entsteht. Innerhalb kürzester Zeit wird möglichst viel Intensität in den Prozess des Malens konzentriert. Die Formfindung steht nicht im Vordergrund. Sie ergibt sich aufgrund der Farbüberlagerungen. Raum und Tiefe der Formen definieren sich über die Farbkomposition und die spontane und intuitive Pinselführung. Das über die Geschwindigkeit gesteuerte Auftragen und Überlagern von Farbschichten bildet den Körper heraus.

 

 

Lost in Space Deluxe oder Urknall. Raum wird als methodische Aufarbeitung über Entschleunigung definiert. Die Verschneidung von Elementen erzeugt durch eine Neukomposition der einzelnen Zeichnungsfragmente virtuelle Körperformen.

Diese angerissenen Umrisse, Umfänge, Umlaufbahnen greifen ineinander über und bremsen einander gleichsam ein. Durch Überlagerungen von Strukturen entsteht Räumlichkeit und Tiefe in den Werken.

Hinter Glas, wie in einer Vitrine präsentiert und auf Distanz zum Betrachter, tun sich hier Räume auf, die über die aggressive, schnelle und kraftvolle Strichführung die Dimension der Zeit mit einbezieht und gleichsam ausbremst.

Es werden Möglichkeiten angerissen, die mit einer scheinbaren Beliebigkeit kokettieren, die es auch geben könnte, aber durch die bewusste Setzung der Fragmente ausgeschlossen wird.

Man verliert sich gerne in der Dynamik und Energie, die von diesen Werken ausgeht und ist im selben Moment von der Harmonie und Entschleunigung fasziniert. Es sind Bausteine einer Mehrdimensionalität, die unweigerlich über das Ausschneiden und neu Setzen miteinander in Diskurs treten und zu einem erweiterten Verständnis von Form und Raum führen.

 

Die Beschäftigung mit Bildhauerei hat das in sich Wiederkehrende, Konzentrierte und Geschlossene über Geschwindigkeit und Leistung eindeutig erweitert.

 

 

Mit scheinbar beweglichen und temporären Öffnungen präsentiert sich Babel oder so. Ein Raumgebilde, aus Ringen und wieder Umfängen und Umlaufbahnen, die ineinander gesteckt und verkeilt zu immer neuen Formationen fähig ist. Es ergeben sich je nach Blickwinkel neue Öffnungen und Löcher, die in dem Modell die Vorstellungen das Etwas sein könnte andeutet.

Das ineinander Geklemmte und Verkeilte bildet Volumen bzw. Räumlichkeit aus, wodurch sich Formen und Dimension in interne und externe Gebilde aufspalten und in der Skulptur Babel oder so zu sehen ist. Manchmal ist da auch ein Loch, dass auch ein Ring, Kreis oder Öffnung sein will; einen hinein zieht und wie ein schwarzes Loch in eine andere Sphäre leitet wo bereits das Nächste auf einen wartet.

 

Sich auf nichts festlegen sondern das Erkannte, Erlernte und Verstandene wieder und wieder zu dekonstruieren, und neue Fassetten daran zu entdecken, ist das prägnante an meinem künstlerischen Schaffen. Es ist ein ewiges Rad (Ring) das Ergebnisse zu Prozessschritte erklärt und dadurch neuen Schwung und Antrieb erhält.

DA(-)ZWISCHEN – Leslie De Melo, Val Wecerka

Text- Val Wecerka

Es war im Jahr 1992, als Val Wecerka ihre Heimat verließ, um sich hier in Wien niederzulassen. Die junge Künstlerin zog damit nicht nur in ein neues Land, sondern quasi auch in ein neues politisches und ökonomisches Universum. 1994 inskribierte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, die sie mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit entstanden vor allem zahlreiche figurative Bilder und Gobeline (Bildteppiche), die Val Wecerka selbst gewebt oder geknüpft hat. Seit 2013 widmet sich die Künstlerin voll und ganz der abstrakten Malerei. In ihrer Kunst setzt sie konsequent auf Wiederholungen von Materialien, Schriftbildern und Formen, die ihren ursprünglichen Zweck nur noch erahnen lassen und in ihrer neuen geometrischen Anordnung ein völlig neues Ganzes ergeben.

Heute ist sie eine international anerkannte Kunstschaffende, die nicht nur regelmäßig in Wien bzw. in Österreich, sondern auch in York, New York, Venedig oder Rom ausstellt.

Ihr Werk wurde zweimal für den bekannten österreichischen Strabag Art Award sowie in den Jahren 2016 und 2018 auch für den Aesthetica Art Prize in Großbritannien nominiert.

Text – Leslie De Melo

Leslie De Melo geboren in Dar-es-salaam ,indische Herkunft studierte an der Akademie der  bildenden Künste in Wien 1987 bis 1992. Er schloss sein Studium mit Auszeichnung  1992 ab. Sein Wirken als Künstler erstreckt  sich in diverse europäischen Städte wo er seine Werke  ausstellte. Viele Werke sind in Öffentliche Sammlungen und einige sind im öffentlichen Raum  permanent  präsentiert. Stadt Zwettl .Zuletzt hat er im Österreichischen Kulturzentrum New York in einer Gruppen Ausstellung Seine Sari Bilder in der Ausstellung BEAUTY COTEST gezeigt. Leslie De Melo  arbeitet in unterschiedlichen Medien Malerei, Zeichnung, Skulptur ,Installation, FotoProjekte,Textematerial.

Auszug aus einem Text  von Dr Berthold Ecker

Leslie de Melo ist ein Künstler mit geradezu globalen Interessen. Dies mag einerseits in seiner Herkunft begründet sein, – Afrika, Indien und Europa gaben ihm verschiedenste kulturelle Möglichkeiten, Bedeutungen und Sichtweisen mit – andererseits ist sein Wesen von einer ungewöhnlichen Offenheit ausgezeichnet, die kulturell Festgefügtes aufbricht, Konventionen hinterfragt und zu neuen Verbindungen verschmilzt. Verschiedene Kunst- und Kulturfelder und ein besonderes Verständnis von der Rolle des Künstlers wachsen in seiner Arbeit zu einem neuen Ganzen zusammen. De Melos künstlerische Entwicklung liest sich paradigmatisch zur fortschreitenden Globalisierung, die seine Generation als Erste auf breiter Basis miterlebt und –gestaltet.

Raum, Figur, plastisches Gestalten und perspektivische Erfassung, wie sie seit der Frührenaissance entwickelt und in der abendländischen Kultur gebräuchlich wurden, sind in seiner Kunst einem neuen Diskurs unterworfen. Fläche, formale Reduktion und ein sehr vitales Kolorit stehen im Vordergrund der Bildwirkung.

Seine Bildfindung  bezieht sich auf alle Möglichkeiten, die in einer Thematik stecken, auf die bildnerisch/malerischen Aspekte genauso wie auf philosophische, psychologische, mythologische, religiöse oder gesellschaftsrelevante Fragestellungen.

Ganslwochen mit Beilage – Azadeh Vaziri, K.Joachim Keller, Ali Al Taiee

„Künstler als Beilage“  in der heutigen Zeit, oder schon immer?

Malerei/ Skulptur/ Videorauminstallation

Ganslwochen sind ja lange Zeit harmlose Festereignisse gewesen. Doch in unserer Zeit heute wird alles, aber wirklich alles so dermaßen vermarktet und aufgeblasen, dass die Nebensache zur Hauptsache wird. Vieles andere aber – so wichtiges auf der Strecke bleibt. Unsere Welt wird von Ökonomen bestimmt, nicht von Naturwissenschaftlern. Dinge werden erfunden und nicht hinterfragt, ob wir sie wirklich brauchen, der Markt bestimmt alles. Wer braucht eigentlich autonom fahrende Autos? „Künstler sind zu einer netten Beilage geworden“, sie spielen in diesen Entwicklungen eine kleine Nebenrolle.

Azadeh Vaziri rückt  Kinder in den Vordergrund ihrer Arbeit, sie sieht sie als Philosophen, die immer auf der Suche nach Geheimnissen des Lebens sind, sie sind noch neugierig und werten neutraler als Erwachsene, denn sie sind nicht vom Materiellen erfasst, zumindest bis zu einem gewissen Stadium der Erziehung. Es wäre klug, so Vaziri, aus der materiellen Welt zu fliehen und das eigene Ego gewissermaßen auch gleich zurück zu lassen. Denn jeder andere Weg wäre nur Kampf und Zerstörung. Was zählt ist das Kind im Inneren zu erreichen, aber es ist wohl der schwierigste Weg, sagt sie. Letztendlich aber würde sichs auszahlen, diesen Weg zu gehen: „Egoabbau“, es wäre ein Beitrag für den Frieden. In ihrer Arbeit versucht sie die grausame, zeitgenössische Welt hinter einem rosafarbenen Fenster eines Kindes zu stellen, eine Art ironischer Blick auf unsere Zeit.

Ali Al Taiee, der lange Zeit, die abstrakte Malerei forcierte, sieht sich mehr und mehr gedrängt, auf gesellschaftspolitische Ereignisse zu reagieren, und dabei entdeckt er auch seine eigene, schwache Seite. Der Rückzug in die „Vier Wände“, denkt sich eine Revolution vom Bett aus zu starten (Film) stellt seine Arbeit unter dem Bild und dem Begriff „Verlorene Paradiese“, Paradiese der Erinnerung, stellt da, wie schwer es sein wird, Dinge wirklich zum Guten zu wenden. Und erinnert uns daran, dass alles auf der Straße im Kampf errungen worden ist. Nichts wurde geschenkt, alles musste erkämpft werden.

Joachim Keller hat stellvertretend für eine allgemeine Veränderung, bzw. wie er meint,Verarmung unserer (Um)-Welt Vögel ins Zentrum seiner Arbeiten gerückt.DasTempo, indem die Veränderung stattfindet, steigt rasant, mit jedem Jahr, Monat, oder noch viel schneller, verschwinden Tiere und Pflanzen von unserem Planeten – manche Vögel, die er malt, sind bereits ausgestorben oder existieren nur noch in seiner Fantasie.

Text – Ali Al Taiee, Joachim Keller

Die Gleichförmigkeit der Zeit – Herbert Hofer, Rober Zöchling

Die Wirklichkeit ist nicht das, was wir sehen …

dieser Fluss der Zeit ist uns sehr vertraut

und zugleich

äußerst rätselhaft –

aber trotzdem wohl nur

eine

Illusion.

Robert Zöchling

 

Herbert Hofer –„Das unheimliche Flackern der Bilder“

Wir sehen offensichtlich doppelt belichtete Fotos von Alltagsgegenständen, Menschen, aber vor allem von Räumen. Sie wirken unwirklich und rätselhaft. Wie kommt die links oben identifizierbare, leuchtende Neonröhre nach rechts unten? Warum sehe ich sie doppelt aber verkehrt: Einmal als Positiv – einmal als dunkles Negativbild? Offenbar hat eine Transformation/ein Prozess stattgefunden, dessen Ausgangspunkt und Ergebnis ich nun simultan fotografisch festgehalten, quasi eingefroren wahrnehme.

Ist ein Foto gefrorene Zeit? Sehen wir die 2 Kader eines superkurzen Film-Clips? Ein Flackern, gewissermaßen? Tatsächlich haben die Fotoarbeiten für mich eine filmische Anmutung: Viele stellen durch Überlappungen diffuse Räume dar. Diese physisch zu durchmessen – oder auch nur mit Blicken zu erfassen – braucht Zeit. Das Kippen des Bildes täuscht eine Aufhebung der Schwerkraft vor. Umgestürzte Sessel scheinen zu schweben. Die Zeit fließt nicht gleichförmig – es wirkt eher wie ein wiederholtes Anhalten derselben, ein Ruckeln, vielleicht auch ein Schweben zwischen zwei Zuständen. Das ursprüngliche Bild scheint klar zu sein: Es muss das Positiv sein! Aber muss es? In der analogen Fotografie ist das erste Abbild ein zum Original seitenverkehrtes Negativ. Und durch das Hin- und Her-Springen zwischen den Bildern/Zuständen in einem Bild scheint die zeitliche Reihenfolge ohnehin aufgehoben. Davor ist danach – und umgekehrt.

Sowohl durch die räumlichen Überlappungen als auch durch die Zeitsprünge entsteht der Eindruck, als entstünde ein weiterer (Zeit-) Raum dazwischen: Eine unheimliche aber faszinierende Zwischenwelt, die nicht unseren physikalischen Gesetzen zu gehorchen scheint.

Text – Felix Malnig, 2019

 

WERT-PAPIERE – Maria Bussmann, Stephan Hafner, Heike Schäfer

 

Welchen Wert haben Noten von Liedern, die nicht mehr aufgeführt werden, Migrationspapiere, die nicht unterzeichnet werden?

Wieviel wert ist 1 Billion, eine Stimme in der Präsidentschaftswahl, eine künstlerische Arbeit, die von einem Künstler gefälscht wurde?

Maria Bussmann, Stephan Hafner und Heike Schäfer zeigen Papierarbeiten, die sich auf verschiedene Weise mit dem Schaffen, (An-)Erkennen und Bewahren von Werten auseinandersetzen.

Sie hinterfragen gesellschaftliche und nummerische Systeme, deren Relevanz und Fragilität, nicht ohne subtilem Humor, der für ihre künstlerischen Positionen charakteristisch ist.

2018

LÜCKEN – Mansurshon

Linien, ein Atemhauch…
Endlos, in einer durchgehenden Bewegung begleiten die Linien meine Gedanken – was auch immer jetzt, heute passiert, hervorgerufen aus dem Unterbewusstsein der Vergangenheit, in ein Ganzes. Durch den Ausdruck meiner Gefühle in jedem meiner Werke erlange ich Ruhe und Harmonie…

Mansurshon

"REDRAW"

 

Tatia Skhirtladze

 

2015   Illusion ist die Arbeit über Film als un-totes Medium und über Sehnsucht nach Farben.

Seit 2012 wird Illusion immer weiter entwickelt und verändert.

Die ursprünglich geplante  filmische Arbeit und Installation, wurde in 2014 zu einer Photoserie.

Diese Fotoserie wird  bei der Ausstellung „REDRAW“ in der Galerie Frewein-Kazakbaev gemeinsam mit Farbgrafiken  ausgestellt. 

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OSSO

 

Die Sehnsucht nach Bewegungsfreiheit.  

Osso´s Bilder thematisieren ein Erforschen, ein fast zum Bersten energiegeladenes Verharren, ein Finden in Farben und Formen. Eine Ausstellung über die Sehnsucht nach Bewegungsfreiheit.  

Osso´s Bilder thematisieren eine Suche, ein Erforschen, ein fast zu bersten energiegeladenes Verharren, ein Finden in Farben und Formen.

Tuschezeichnungen:

Ein Erforschen von Körper und Drang in sich ständig veränderndem Kontext.

Öl und Acryl auf Papier:

Duett von Körper und Emotion

Acryl auf Leinwand:

Tanz verharrend im Augenblick

"Ich reise nicht, ich flüchte"

 

Dieter Matzalik

 

Wer hat sich in den letzten Monaten nicht gefragt:
„Was würde ich mitnehmen?“
oder ist das ein Luxusfrage, weil die Menschen entsetzt vor ihren möglicherweise in Trümmern liegenden Häusern standen und wer denkt da noch an´s Mitnehmen?

Es wird Sie alle geben; diejenigen die Flüchten, weil ihre Häuser und Existenzen zerstört sind, Familien und Freunde längst weg sind. Oder junge Männer mit der einzigen Aussicht in der Assadschen Armee zu morden, die aber nicht in den Krieg wollen?
Und dann sind da noch die Wirtschaftsflüchtlinge, die bei uns sogut wie niemand haben will – je nach politischer Gesinnung fällt die Formulierung der Ablehnung oder der Tonfall streng bis polternd und rüde aus – aber wie habe ich mir das vorzustellen?
Gemüsehändler in Kobane zu sein und keinen Asylgrund angeben zu können; also auf den Grünmarkt und Tomaten oder Orangen einkaufen und dann zwischen Geschützen oder zertrümmerten Häusern hindurch mit dem Handwägelchen Sie stückweise an vitaminhungrige Soldaten oder Rebellen verkaufen?
Die persönliche wirtschaftliche Not ist kein Grund für Asyl?
Nein, dann doch lieber ein Sackl packen, einen Schlepper organisieren, weil ohne und legal gehts gar nicht, und auf ein besseres Leben hoffen.

 

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Alexandra Kromus

 

MUST HAVES for refugees

Was ist wirklich wichtig?

Was muss ich wirklich haben?

Was ist Luxus?

 

MUST HAVE, ein Begriff aus der Modewelt.

Wir jagen oft Trends hinterher, ein neues Teil muss her.

 

Auf Reisen, bei Tagen in der Wildnis, in der Wüste oder in den Bergen muss ich mit sehr wenig auskommen.

Bin ich aber auf der Flucht, bekommt das MUST HAVE eine andere Dimension, ich kann nicht zurückkehren zu meinem Sofa, Fernseher, übervollem Kleiderkasten.

Für mich als Flüchtling ist ein MUST HAVE nichts anderes als Überlebensnotwendig.

 „MUST HAVE“. Trinken, Essen, ein warmer, trockener Schlafplatz werden zum „MUST HAVE“.

Das mindeste an Notwendigem das ich zum Überleben brauche.

Überlebensnotwendig und gleichzeitig auch Luxus, eine warme Decke in einer kalten Nacht auf der Strasse macht den Unterschied zwischen unerträglich und halbwegs erträglich.

Ein trockener Schlafplatz ist vielleicht schon Luxus? - aus der Perspektive eines Nachtplatzes auf hartem kalten Beton oder Asphalt.

 

Fotografien von Alexandra  Kromus                                                                             Wien, 2016